Bewegungsspiel-Raum

 

Psychomotorik - Wahrnehmungs- und Bewegungsentwicklung

 

orientiert an Emmi Pikler und Elfriede Hengstenberg

 

 

 

Bewegungspädagogische Fortbildungen

 

  • für Menschen, die in Kindertagesstätten, Schulen und anderen Einrichtungen tätig sind
  • im Rahmen der Hengstenberg-Pikler-Gesellschaft e.V.
  • für Teamtage
  • Beratung und Supervision in der Bewegungsarbeit nach E. Hengstenberg und E. Pikler
  • Elternabende/Infoveranstaltung zur Bewegungsarbeit von E. Hengstenberg und E. Pikler

 

Gruppenangebote für Kinder

 

  • "Bewegungsspiel Raum" für Kinder (bis 7 Jahre) in Hamburg-Altona
  • Begleitung von Bewegungsgruppen für Kinder nach dem Konzept von E. Hengstenberg und E. Pikler in Kitas und anderen sozialen Einrichtungen

 

 

Entwicklungsprozesse ganzheitlich begleiten

 

Die innere Haltung gegenüber dem Kind: Die psychomotorische Entwicklung ist ein ganzheitlicher Prozess, das heißt ein körperlicher, geistiger und emotionaler Prozess, der nicht aufhört. Der neugeborene Mensch ist mit allem ausgestattet, was er braucht, um sein Leben und sich selbst zu entdecken und zu entfalten und kreative Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln.

 

Ulrike BringerDies braucht vor allem offene Räume – SPIELRÄUME – im Innen und Außen, in denen Kinder sich selber ausprobieren, ihre Lernaufgaben eigenständig kreieren, selbst gewählte Handlungszusammenhänge erfahren können in Wechselwirkung mit anderen. Jedes Kind ist eine einzigartige Persönlichkeit mit individuellen Talenten und Fähigkeiten und hat seinen eigenen Weg, sie - sich - zu verwirklichen. Die Begleitung der Kinder durch den Erwachsenen ist von besonderer Bedeutung: Raum und Sicherheit gebend, respektvoll und achtsam gegenüber den Bedürfnissen des Kindes, offen und aufmerksam für die natürliche Reifung des Kindes. Darin erfährt das Kind seine wertvolle Bedeutung.

 

Ulrike Bringer"... jedes Mal, wenn wir einem Kind etwas frühzeitig beibringen, das es für sich selbst hätte entdecken können, wird diesem Kind die Chance genommen, es selbst zu erfinden und es infolgedessen vollkommen zu verstehen." (Jean Piaget, 1896 - 1980)

 

 

Vom Vertobt-Sein zum inneren Gleichgewicht

 

Elfriede Hengstenberg (1892 – 1992) arbeitete als Bewegungspädagogin in Berlin mit Kindern ab drei Jahren, mit Schülern und jungen Erwachsenen. Sie machte die Erfahrung, dass selbständige Aktivität, die von innen her strukturiert wird, ein "echtes Interessiert Sein" wecken kann, wo vorher Ermattung oder "Vertobtheit" war. Emmi Pikler (1902 – 1984), als Kinderärztin und später als Leiterin eines Säuglings- und Kinderheims ("Lózcy) in Budapest tätig, erforschte die Bewegungsentwicklung der ersten drei Lebensjahre eines Menschen. Ihre Beobachtung bestätigte sich immer wieder, dass jedes Kind aus eigener Initiative und im eigenen Tempo sich den Weg von der Rückenlage zum aufrechten Gang erarbeitet und entwickelt, wenn wir ihm einen sicheren und geborgenen Raum dafür geben.

 

Ulrike BringerDas Material

Das Bewegungsmaterial ist aus Holz und kommt der Struktur des Körpers sehr entgegen. Es hat die besondere Eigenschaft, dem Körper eine unmittelbare Reaktion zu entlocken, die sich sehr präzise an das Gesetz der Schwerkraft und Aufrichtung anpasst oder korrigiert je nach Zustand des Körpers. Das Gleichgewicht ist gefragt in jedem Moment. Aufmerksamkeit und Konzentration sind als Helfer unerlässlich im Umgang, im Spiel mit diesen Geräten. Standfestigkeit, Beweglichkeit und Geschicklichkeit sind weitere Berater des Körpers, die hier entwickelt werden können. Sie geben ein Bild von der persönlichen Befindlichkeit des Kindes wieder. Erlaubt man dem Kind seiner natürlichen, von der Natur gewollten Bewegungsentwicklung zu folgen, so entdeckt es seine Ressourcen und kann auf diesem Wege in seine individuelle Persönlichkeit hineinwachsen. Beide, Emmi Pikler und Elfriede Hengstenberg, sind unabhängig voneinander zu sehr ähnlichen Erkenntnissen gekommen, nicht nur was die Beschaffenheit des Materials anbetrifft, sondern auch die Haltung gegenüber dem Kind und die positiven Bedingungen für seine Entwicklung. Das Material wurde und wird immer noch in ihrem Sinne weiterentwickelt.

 

"Eine gelungene Bewegungsentwicklung ist die Grundlage für eine gesunde Persönlichkeitsentfaltung." (Elfriede Hengstenberg, 1892-1992)

 

 

Wer ich bin und mein beruflicher Hintergrund

 

Ulrike Bringer

Ulrike Bringer, vom Grundberuf bin ich Sozialpädagogin.

 

Aus der Hinwendung zum Tanz entwickelte sich ein großes Interesse an Bewegung und ihre Wirkung auf die persönliche und seelische Entwicklung des Menschen. Ich konzentrierte mich auf die Wahrnehmungs- und Bewegungsentwicklung von Kindern und nahm an einer psychomotorischen Fortbildung bei P.E.S.I.R in Hamburg mit Abschluss teil. Es folgten ein Vielzahl von Fortbildungen in der Hengstenberg-Pikler-Arbeit bei maßgeblichen Fortbildnern wie Ute Strub, Uli Tritschler, Walter Plagge, Peter Fuchs u.a.. Ich bin Mitglied der Hengstenberg-Pikler-Gesellschaft e.V.

 

 

 

Seit 1998 bin ich als Psychomotorikerin selbständig tätig:

 

  • mit eigenen Gruppen "Bewegungsspiel Raum" in Hamburg-Altona
  • mit Aufbau und Leitung von Psychomotorik Gruppen in Kitas, Schulen und anderen sozialen Einrichtungen in Hamburg
  • mit Fortbildungen für Pädagogen in Kitas, Schulen, Sonderschulen, GBS und anderen sozialen Einrichtungen
  • mit Informations- und Filmveranstaltungen in sozialen Einrichtungen zum Thema Bewegungsentwicklung und seine Bedeutung für die Persönlichkeitsentfaltung mit systemisch psychologischer Beratung

 

 

Wie Sie mich erreichen

 

Ulrike Bringer

Telefonisch: 040 – 39 32 19
Per E-Mail: ulrike.bringer@bewegungsspiel-raum.de
Per Post: Nernstweg 16, 22765 Hamburg

 

 

Impressum